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    An einem Strang ziehen: Key-Account-Manager Jan Sprenger über die Digitalisierung in der Pflege im aktuellen sgp-Report

    Im Rahmen des DTA-Verfahrens sind Pflegedienste einerseits aufgefordert, ihre Leistungen vollelektronisch abzurechnen. Gleichzeitig besteht aber die Anforderung, dass die Pflegedokumentation vor Ort beim Klienten in Papierform ausliegen muss. Denn auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass Angehörige, Rettungsdienste, Ärzte etc. jederzeit einen detaillierten Einblick in den Klientenstatus und seine Entwicklung haben.

    Tatsächlich wäre dieser Einblick mit einer cloud-basierten digitalen Dokumentation aber erheblich besser zu gewährleisten, da Ärzte oder Angehörige sich mit einem entsprechenden Zugang jederzeit informieren könnten, auch ohne physisch vor Ort zu sein. Übergaberoutinen, zum Beispiel bei der Aufnahme in ein Krankenhaus wären in digitalisierter Form ebenfalls schneller und sicherer zu organisieren. Neben der Pflicht zur Pflegedokumentation in Papierform werden seitens zahlreicher Kostenträger Unterschriften auf abrechnungsrelevanten Dokumenten auch nur auf dem Originalpapier 

    akzeptiert. Für Pflegende und Pflegedienste bedeutet das häufig doppelte Arbeit: Bestimmte Dokumentationen werden sowohl auf Papier in die vor Ort liegende Patientenmappe eingetragen als auch per Hand oder via Smartphone oder Tablet in die digitale Dokumentation überführt. Gerade bei schwer pflegebedürftigen oder dementen Patienten sind die Pflegenden zudem teilweise gezwungen, für benötigte Unterschriften Kurierfahrten zu verantwortlichen Angehörigen oder Rechtsvertretern zu unternehmen. Effizient sind all diese Verfahren nicht und sie bürden den ohnehin stark belasteten Pflegenden zusätzliche Aufgaben auf.

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