Neukundenberatung:  Mo.–Fr.  8–16:30 Uhr  030 / 60 98 111-20     |    Support:  Mo.–Fr. 8–18 Uhr  030 / 60 98 111-777

    Rufen Sie uns an

    Schreiben Sie uns

    zurück zu Aktuelles

    NOVENTIcare verhilft erstem ambulanten Pflegedienst zu TI-Anschluss

    Mit großer Spannung blicken viele Akteure der Gesundheitsbranche auf die Entwicklungen rund um die Telematikinfrastruktur. Nun konnte am 1. Oktober 2021 die NOVENTI Care GmbH als erster Branchensoftwareanbieter für die Pflege einen ambulanten Pflegedienst im Rahmen des Modellprogramms nach §125 SGB XI an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden. In enger Zusammenarbeit mit der gematik und der GKV gelang der Anschluss des Pflege- und Beratungszentrums Zwick GmbH. Dabei spielten die Erfahrungen aus zahlreichen Anbindungen im Apothekenumfeld im NOVENTI-Mutterkonzern den Projektbeteiligten in die Hände.

    Der Pflegedienst in Bargteheide wurde vor 21 Jahren von Birgit Zwick gegründet. Als langjähriges Mitglied im bpa, aber auch Gestalter in weiteren sektorenübergreifenden Verbänden wie dem mitgegründeten SAPV Stormarn Mitte, sah er sich schon immer in der Verantwortung der stärkeren Vernetzung zum Wohle des Klienten. Nun führen Tochter Julia Zwick-Oppermann und Sohn Daniel Zwick den Pflegedienst in zweiter Generation und sind mit den unterstützenden Dienstleistungen inzwischen eines der bekanntesten Pflege- und Betreuungsanbieter der Region. 

    Durch den Anschluss an die TI ist der Dienst somit in der Lage, auf technischer Augenhöhe mit Ärzten, Apotheken und weiteren Akteuren via KIM zu kommunizieren. „Die Digitalisierung der Pflege haben wir sehr früh als Chance wahrgenommen und sind schon länger nahezu papierlos aufgestellt. Nach den bisherigen erfolgreichen Projekten mit der NOVENTIcare haben wir uns daher die Vorreiterrolle beim Anschluss an die TI sofort zugetraut“, so Zwick. Sein Gegenpart Jan Sprenger, Referent für den digitalen Wandel in der Pflege bei der NOVENTIcare, meint dazu: „Wir haben durch unsere TI-Modellprojekte seit Oktober letzten Jahres wertvolle Erfahrung aufgebaut. Für viele Pflegedienste ist der digitale Wandel Neuland und sie wünschen sich einen Begleiter, der sie durch alle Prozesse und IT-Herausforderungen lotsen kann und der mit neuen Ideen Vereinfachungen aufzeigt. Das ist uns nun als erster Branchensoftwareanbieter für die ambulante Pflege gelungen und macht uns sehr stolz.“

    Durch den abzuleitenden Effizienzgewinn erreichen NOVENTIcare seitdem zahlreiche Anfragen zum freiwilligen Anschluss an die TI. Denn die Relevanz des Modellvorhabens wird nicht nur von IT-Spezialisten als wesentlich erachtet, hebt NOVENTIcare-Geschäftsführer Julius Knoche hervor: „Der wesentlichste Grund für die Digitalisierung ist die Entlastung der Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit. So kann die oftmals umfangreiche Dokumentation schon heute via Sprachsynthese im Smartphone erfasst werden und steht dem gesamten Team zeitnah zur Verfügung. Dadurch entfallen viele Doppel- oder gar Dreifachdokumentationen. Auch in diesem Bereich versucht die NOVENTIcare den Markt für ambulante Pflegesoftware anzuführen und neue Maßstäbe in Punkto Praxisorientierung und Nutzerfreundlichkeit zu setzen.“

    Weitere News